Aktuelles
VORSCHAU
Herbst 2026
Käthe Kratz legt eine sehr persönliche Chronik vor, die gleichzeitig eine kollektive Geschichte erzählt und die Parole der Frauenbewegung „Das Private ist politisch“ greifbar macht.
In „Schwindelfrei” geht es um die Geschichte eines Lebens, in dem Privates und Politisches untrennbar miteinander verbunden sind.
Käthe Kratz war die erste Frau, die in Österreich Regie studierte und als Spielfilmregisseurin im TV tätig war.
Sie hat zahlreiche Preise für ihre Arbeiten bekommen und ist Trägerin des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.
TERMINE KÄTHE KRATZ “SCHWINDELFREI”
am 03.11. um 18:30 Uhr im Institut für Wissenschaft und Kunst/Wien
https://www.iwk.ac.at/events/schwindelfrei-im-iwk/
am 05.11. um 18 Uhr in der Buchhandlung Leporello, Singerstraße 7, 1010 Wien
https://www.leporello.at/veranstaltungen
am 09.11. in der Wiener Bildungsakademie, Praterstraße 25a, 1020 Wien
am 10.11. in der VHS Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien
am 11.11. im Palais Epstein, SPÖ-Frauen, Dr.-Karl-Renner-Ring 1, 1010 Wien
am 12.11. um 20 Uhr im Kino Freistadt, Salzgasse 25, 4240 Freistadt mit Film “Das 10. Jahr”
am 21.11. um 18:30 Uhr in der Buchhandlung Analog, Otto-Bauer-Gasse 6, 1060 Wien
am 23.11. um 19:30 Uhr im Cinema Paradiso, Beethovengasse 2a, 2500 Baden, mit Maria Bill
am 26.11. um 14 Uhr auf der ORF-Bühne bei der Buchmesse Wien
am 26.11. um 18:30 Uhr im Belvedere 21, Arsenalstraße 1, 1030 Wien, mit Maria Bill
am 02.12. im Musil-Institut, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt mit Film
für weitere Termine siehe EVENTS
KÄTHE KRATZ/PRESSE/INTERVIEWS
„Schwindelfrei ist eine fulminante Lektüre, die zugleich Mut macht, Dinge nicht hinzunehmen.”
Ö1, Magdalena Miedl
„Der Wille zur Selbstermächtigung zeichnet Käthe Kratz' Lebensweg aus, der in Schwindelfrei uneitel und mutig beschrieben wird.”
ORF kulturMONTAG/Martina Rényi
„In knapper Sprache, glasklar analysierend und ohne Pathos erschafft Käthe Kratz starke Bilder eines – ihres – Lebens. (…) Großartig.”
Buchkultur/Maria Leitner
„Manche Erinnerungen haben mich an die Grenze des Aushaltbaren gebracht. Dann musste ich sofort aufhören. Irgendetwas mit den Händen machen. Körperlich arbeiten, mich bewegen.”
Käthe Kratz im Standarad-Interview
ZEIT: Was raten Sie jungen Feministinnen in der Filmszene heute?
Kratz: Gar nichts. Wenn, dann frage ich sie, wie sie die Situation als Filmschaffende erleben. Obwohl, einen Rat hätte ich doch noch: Richtet euch bei der Gage – und nur dort – nach den Männern!
Die Zeit/Simone Brunner
„Schwindelfrei gibt Einblick, welche äußeren Probleme und inneren Konflikte ihr künstlerisches Werk antrieben und sie dann verstummen ließen. Die literarische Form zeigt, dass sie jegliche Nabelschau vermeiden will, vielmehr individuelles Empfinden in Bezug setzt zu gesellschaftlichen Entwicklungen und deren kollektiver Wahrnehmung.”
Falter/Thomas Leitner
„Es war eine Erinnerungsreise. Alle Menschen vergessen mit den Jahren vieles. Bei mir war das extrem, auch bedrohlich. Irgendwann habe ich gemerkt: Mir fehlt meine Geschichte, die persönliche, aber auch die gesellschaftliche. Also habe ich mich auf die Spurensuche begeben. Es war abenteuerlich, ich habe nicht gewusst, wohin es mich führt.”
Käthe Kratz im APA-Interview